Poesie / Poetry

Gedichte aus verschiedenen Auftritten von Yarica von der Osten und Jan Balyon

 

 

 

 

    Gedichte von Yarica von der Osten

 

 

Die Welt des Balyon

 

Tauchen wir ein in sein Land

wo uns die Farben tragen

und unsere Herzen jagen . . .

 

... nach neuen Melodien,

die uns ins Weite zieh'n . . . 

 

Ruhend in der blauen Tiefe

erobern uns leuchtende Mosaike 

Springende Spiegel tanzen aus der Seele

und ziehen verwandelt durch die Nacht . . .

 

Spazierend über den Mond zu hellrosa Türmen

durch unbekannte Wüsten zu finsteren Stürmen . . . 

 

Einsam wandernd an stillen Seen und fernen Pyramiden

finden wir uns in bunten Gassen und musizierenden Farben . . . 

 

Gespannt lauschen wir seinen vielen Geschichten . . . 

. . . mit melancholischen Klängen 

und triumphierenden Gesängen.

 

                                                                         

 

 Yellow

 

Blaß noch tänzeln die Zweifel in den Nebel der Nacht,

da strömen die Strahlen zum Ufer, das lacht...

 

Klar haucht der Wind die Gesänge in den Morgen

 und ich schwinge die Füße jetzt ganz ohne Sorgen !

 

Das Tau der Gräser trägt mich wie ein Teppich hinfort,

mit meinem Herzen als Kompass fand ich meinen Ort.

 

 

 

 Tausend Sterne

 

Zu tausend Sternen wollt ich mit Dir tanzen...

 

Mit deinen Augen schweigen

im kleinen Kerzenreigen...

 

Und durch helle Nächte spazieren

die unsere Stunden komponieren...

 

Den Morgen mit leisen Melodien segnen

und glücklich unsrer Welt begegnen.

 

Bei deiner stillen Seele ruh´n wollt ich bis zur letzten Sekunde...

 

Und so unsere Sinfonie vollenden

 

die wir in den Himmel senden...

 

Doch von tausend Sternen bleibt nur einer..

..von tausend Träumen keiner...

 

Stumm steht die Nacht,

deine  Augen verlier´n mich...

 

Kalt verweht unsre Melodie

bis alles schweigt...

...und nur die Dunkelheit sich zu mir neigt...

 

Leise meine Tränen fallen auf Schnee...

                                                              ...flüstern, dass ich Dich nie wiederseh´...                                                  

 

                                                                                               

 

Jenseits

 

 Ich spring´ zu den schwarzen Schatten,

verfolgt von brennender Sonne...

 

 

Dort wo mich niemand sieht,

wenn meine Tränen beben

und die Luft entflieht vor meinem Leben.

 

 

  Kein Blatt tanzt mehr mit dem Grün meiner Augen,

 ich lass´ mich ganz einfach des Lichtes berauben.

 

 

Wenn zarter Sand durch meine Finger rieselt,

 seh´ ich die Türme meiner Stadt wie leuchtende Götter...

 

 

Doch der Sand wird zu Trümmern, die das Licht begraben..

..entlang toter Gärten, wo einst Rosen lagen...

 

 

Wie fern meine Rosen, warmer Sand, weiße Türme....

 

 

Nun schleich´ ich leise durch goldne Alleen,

glitzernde Schatten die meine Seele verdrehn...

 

 

Funkelnde Fremde ersticht mein Herz langsam...

löscht mich sanft aus in den Wind der mich mitnahm...

 

 

                                                                                           

 

 

Gedichte von Jan Balyon

 

Für Yarica:

 

Das Licht geht an

Musik wird sanft dich tragen

Meine Feder folgt dir leicht 

Was deine Fingerspitzen fragen

Du, Körper voller Seelen

Ja, tanz dich frei

Du bist der Tanz

Du bist die Hoffnung

Freude, Angst und Mut

 

Du bist bewegend Malers Glut

verewigt in ein stilles Bild

Komm, lasst uns weiter gehen

über die Grenzen aller Sprachen

Das viele uns noch malen, tanzen sehen

Die Leidenschaft und auch Verbundenheit

uns fröhlich macht und fliegen lässt

Dort wo die Klänge Farben werden

im tanzenden Geschehen

 

Ja, tanz dich frei 

Du bist der Tanz

Du bist die Hoffnung

Freude, Angst und Mut

-

(Jan Balyon - 2014)

 

 

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